Politik und Ehrenamt


Aus einem sozialdemokratischen Elternhaus kommend, war es ziemlich klar, wohin mich meine politischen Wege einmal führen – in die SPD. Meine Eltern waren beide im Gerbrunner Gemeinderat und auch in der SPD stark engagiert. So gehörte die „SPD-Familie“ mit Willy Lang, Reinhold Hofmann, Ingrid Wolf, Karl Loritz oder Wolfgang Pavel schon immer dazu. Plakate kleben oder Handzettel verteilen waren häufige – nie unangenehme – Aufgaben für mich.

Mit 16 bei den Jusos aktiv, mit 23 erstmals 1996 im Gemeinderat und gleich die wichtige Aufgabe des Fraktionssprechers zu übernehmen, war nicht immer ganz einfach.  Die damals auf 4, später 5 Köpfe geschmolzene SPD Fraktion hatte keinen leichten Stand. Parallel dazu habe ich mich bei der Landkreis-SPD als Vorstandsmitglied engagiert,  mich auch im Bundestagswahlkreis 252 eingebracht.


Die vielen Kontakte und Freundschaften über die absolvierte Kommunalakademie der Bundes-SPD helfen bei politischen oder fachlichen Alltagsfragen.

Die Arbeit als Erster Bürgermeister der Gemeinde Gerbrunn seit Mai 2002 ist trotzdem keine Parteipolitik. Klar ist, dass jeder Mensch auch seine politische Heimat hat – bei mir ist es die SPD. Kommunalpolitik ist jedoch Politik über die Partei- und Fraktionsgrenzen hinweg. In Gerbrunn gibt es für mich keine roten, schwarzen oder grünen Kanaldeckel. Es geht um die Wünsche, Sorgen und Anliegen der Menschen und um die positive Entwicklung der Gemeinde Gerbrunn. Seit dem 01.05.2008 darf ich Gerbrunn auch im Kreistag vertreten, im wichtigen Kreisausschuss und zusätzlich im Bauausschuss.  Darüber hinaus haben mich die Bürgermeisterkollegen in den Vorstand des Bayersichen Gemeindetags, Kreisverband Würzburg-Land, gewählt. 

Seit Dezember 2009 übe ich zusätzlich zum Hauptberuf Bürgermeister auch das Ehrenamt stellvertretender Landrat im Landkreis Würzburg aus. Eine interessante und herausfordernde Aufgabe.
Besuch Dr. Beckstein in Gerbrunn
BGM Böse aus Themar zu Besuch